Donnerstag, 28. August 2014

Weinrallye #77 - Rose, Rose, Tu mir nicht weh! - 2013 Bandol Domaine Tempier

von Marc Dröfke
Bisher war Rose nie wirklich ein Thema, welches mich wirklich „anturnen“ konnte. Gut, ab und zu auf einem Sommerfest oder im Urlaub, habe ich das ein oder andere Glas zu mir genommen. Wirklich begeistern konnte mich bisher noch keiner dieser Weine. In nahezu allen Fällen war der Stoff einfach nur dünn, ohne Struktur und Druck am Gaumen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass die von mir probierten Rose Weine von keinem renommierten Produzenten stammten oder in irgendeiner Weise einen speziellen Ausbau erfuhren.

„Roséweine sind sehr hellfarbige Weine aus blauen oder roten Trauben, die wie Weißwein hergestellt werden. Die Beeren dürfen dabei nicht oder nur wenige Stunden auf der Maische liegen. Je nach Intensität des Kontaktes mit den Beerenhäuten ist der Roséwein unterschiedlich stark gefärbt, das Farbspektrum reicht von lachsfarben bis zu kirschrot.“ Danke Wikipedia!

Meine Vorbehalte versuche ich im Zuge dieser Weinrallye - ein monatlich stattfindendes Blogger-Event zu einem vorgegebenen Thema der Weinwelt - zu zerstreuen. Ich habe mich für eine Flasche aus der Provence entschieden, die von einem Weingut stammt, das durchaus über einen gewissen Status verfügt und über deren Weine ich noch nie etwas schlechtes gelesen oder gehört habe.

Die Rede ist von der Domaine Tempier. Speziell der Rose wurde zum Teil hoch gelobt. O-Ton Robert Parker, der amerikanischer Weinkritiker-Papst: „the leading candidate fort he world´s most hedonistic Rose“ Ziemlich große Worte. Werde ich endlich bekehrt?

Die Domaine ist bereits seit 1834 im Besitz der Familie Tempier. Das Weingut war maßgeblich mitverantwortlich dafür, dass das Anbaugebiet Bandol 1941 den Status als A.O.C von der I.N.A.O verliehen bekam. Dies wurde durch harte Arbeit und einer stetigen Rekultivierung der zum Teil sehr alten Rebstöcke erreicht. Mittlerweile werden ca. 38 Hektar an Rebfläche bewirtschaftet, die sich rund um den kleinen Ort Le Plan du Castellet auf mehrere einzeln verstreute Paarzellen verteilen.

Bei den Weinen der Domaine kommt eine Rebsorte ganz besonders zum Tragen. Es dreht sich um Mouvedre, der in allen Weinen des Betriebs eine dominierende Rolle spielt. Auch in dem von mir ausgesuchten Rose, ist der Mouvedre mit 50% in der Cuvee vertreten. Daneben lässt sich noch 28% Grenache, 20% Cinsault und 2% Carignan finden.


2013 Bandol Domaine Tempier
Der Wein fließt mit einem Lachsrosa ins Glas, verändert sich mit der Zeit aber etwas und wird dunkler.

In der Nase viel frisch angeschnittener heller Pfirsich, Erdbeere, leicht Kirsche, etwas Quitte und die Rinde einer Wassermelone. Daneben gesellt sich noch eine leicht Note, die an Eisen erinnert und ein paar Rosenblätter.

Im Mund hat der Wein einen mittleren Körper, ist leicht cremig und verfügt über die von mir oft vermisste Struktur bei Roseweinen. Die Säure fällt zunächst nicht weiter auf, kommt im Abgang aber nochmal schön raus. In Form einer leicht an Zitrone erinnernde Komponente. Der Wein wird mit Luft immer besser, kann sein volles Potential erst nach einer Stunde voll ausspielen. Er zeigt jetzt ein langes, elegantes Finish, das ihm zusätzlich eine sehr noble Seite verleiht. Alles befindet sich in einer unheimlichen ansprechenden Balance, aber dennoch animiert er zum Trinken. Vor allem ob des kleinen würzigen Einschlags. Überraschend komplex.  

Ein stimmiges Exemplar Rose, das charakterstarke Eigenschaften besitzt. So lasse selbst ich mir Rose gefallen. Es gibt letztendlich alles auch in gut, manchmal muss man halt einfach länger suchen…

Für ca. 20€ hier zu beziehen. 
Der Direttore möchte darauf hinweisen, dass wir für Verlinkungen, Verkostungen, etc. keinerlei Geld erhalten. 


Mittwoch, 27. August 2014

Consigliere Dröfkes sizilianische Heimatsendung, Ursprung vor Heimsuchung! - Passopisciaro Rosso Sicilia IGT 2010

Von Marc Dröfke
Für den heutigen Wein begeben wir uns in etwas südlichere Gefilde und fahren runter nach Italien. Ganz runter. Und dann mit der Fähre noch ein bisschen weiter. Auf die größte Insel im Mittelmeer. Nach Sizilien.

Einer der schönsten Flecken in Europa. Ganz bestimmt. Leider hat die Insel stark unter der Euro-Krise gelitten. Genau wie im Süden des Festlands, gibt es hier kaum Industrie. Das meiste Geld wird im Tourismussektor und in der Landwirtschaft verdient. Ein weiteres Problem ist der ausufernde regionale Staatsapparat, der immense Kosten verursacht. Die Jugendarbeitslosigkeit ist extrem hoch. Das Einzige was da noch hilft, ist auswandern. Oder ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis bei der Cosa Nostra.

Entgegen diesem Trend, scheinen die vielen kleinen aufstrebenden Winzer Siziliens allerdings ihre Läden im Griff zu haben. In den letzten 5 Jahren haben die Weine extrem an Popularität gewonnen. Man scheint dort begriffen zu haben, dass nicht die dicken, über-extrahierten Knaller die Leute nachhaltig anziehen, sondern auch feine, eher kühle Weine mit Finesse. Diese bevorzugt aus den heimischen autochthonen Rebsorten.

Diese Gebinde findet man am ehesten bei Winzern, deren Reben in relativer Nähe zur Küste liegen, wo der Wind des Meeres durch die Wingerte strömt und die Weinberge sehr hoch liegen, so dass es in den Nächten deutlich abkühlt. Sehr sinnvoll, da die Tage extrem heiß werden können.

Und wo findet man diese hoch liegenden, kühlen Gebiete in Sizilien? Genau, bevorzugt am Ätna. Das Wahrzeichen Siziliens ist 3323 Meter hoch und damit der höchste und außerdem auch der aktivste Vulkan Europas. Der nach allen Seiten hin freistehende Berg, erhebt sich bis auf die dreifache Höhe der ihn umgebenden Gebirgszüge.

Am Fuße des Vulkans bewirtschaftet Andrea Franchetti seine Reben. Franchetti, der ein bisschen aussieht wie Yves Saint Laurent, ist ein umtriebiger Mensch. Er wuchs als Sohn einer reichen Amerikanerin und eines italienischen Bergsteigers in Rom auf. Mit 18 Jahren bricht er das Gymnasium ab und fährt mit dem Rad nach Afghanistan. Dort schreibt er Reiseberichte und später -  wieder daheim in Rom – Filmkritiken. Danach geht es über den großen Teich. Nach New York. Doch auch dort findet Franchetti nicht sein Glück.

Er kehrt heim nach Italien und erwirbt für relativ kleines Geld ein Stückchen Land in der Toskana, die spätere Tenuta di Trinoro. Dort keltert er aus den internationalen Rebsorten Cabernet Franc, Merlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot einen Wein, den er nach dem Weingut benennt. Der Stoff wird eine Erfolgsstory.

Doch Franchetti hat noch nicht genug und sucht Anfang des neuen Jahrtausends nach einer neuen Herausforderung. Am Ätna findet er diese. In sehr hoher Lage, satte 1000 Meter über dem Meeresspiegel, kauft er im Jahre 2001 60-110 Jahre alte bestockte, teilweise als Terrassen angelegte, Weinberge, die er wieder aufrichtet. Gleichzeitig setzt er auch neue Rebstöcke, um eine breitere Bezugsquelle zu ermöglichen.

Neben einigen Weinen aus Einzellagen, produziert er auch noch seinen „Einstiegswein“ Passopisciaro. Ebenfalls der gleiche Name, den das Weingut trägt. Die Trauben für den Stoff stammen von verschiedenen Paarzellen, die allerdings ein Rebstock Alter von durchschnittlich 80 Jahren aufweisen. Die Rebsorte hier ist der Nerello Mascalese, eine autochthone Rebsorte Siziliens. Franchetti geht auf Passopisciaro dadurch einen anderen Weg wie in der Toskana. Einen ursprünglichen. Der Wein wird in großen Holzfässern 18 Monate ausgebaut. Ohne Make-Up sozusagen.

Passopisciaro Rosso Sicilia IGT 2010
Der Wein fließt mit einer sehr hellen, nahezu durchsichtigen Farbe ins Glas und erinnert sehr stark an einen Pinot aus dem Burgund. In der Nase geht diese Analogie weiter. Sehr feine rotfruchtige Aromen nach roter Kirsche, roter Johannisbeere und Cranberry, dahinter etwas Apfelschaale, Grapefruit, Zeste von einer Orange gemixt mit einer unheimlichen trockenen, erdigen, staubigen, sehr an Asche erinnernde Komponente.

Im Mund fällt als erstes die hohe Säure auf. Nicht negativ allerdings. Sie sorgt dafür, dass man den relativ hohen Alkohol von 14% gar nicht merkt. Also so wirklich überhaupt gar nicht. Wieder rotfruchtig getrimmt, hat dieser, eher leicht wirkende Wein, einen extrem mineralischen „Drive“, der mir unglaublich gut gefällt. Sehr gut strukturiert sind auch die Tannine. Das Finish wirkt etwas brandig. Das ist aber der einzige kleine Kritikpunkt.

Ein Wein von einem Tausendsasa, der zeigt wie man autochthone und Terroir geprägte Weine im Stile eines Burgunders, auch in Italiens nahezu heißester Region vinifizieren kann. Wahnsinnig spannend! Tanto di Cappello e Grazie, Andrea Franchetti!

Der Wein ist für ca. 30€ hier zu beziehen.
Der Direttore möchte darauf hinweisen, dass wir für Verlinkungen, Verkostungen, etc. keinerlei Geld erhalten. 

Montag, 25. August 2014

Weinkult(o)r – Dr. Loosen – the mighty Professor oder planlos visionär!

von Philipp Erik Breitenfeld 
Ich war erneut mit Weinmacher und Wein-Blogger Dirk Würtz unterwegs, um bezüglich des Weins im Glas ein Gesicht, ein Händedruck, eine Emotion, ein Stück Erde und vor allem eine subjektive Wahrheit zu finden. Im Rahmen unserer gemeinsamen „Weinkultu(o)r“, besuchen wir die vermeintlichen Blue Chips der Weinszene, die großen Namen. Wir wollen hinter die Kulissen der schillernden Image-Broschüren schauen.

So führte uns unsere nächste Etappe an die Mosel. Zu keinem Geringerem als dem Weingut Dr. Loosen in Bernkastel. Das Weingut befindet sich im Familienbesitz seit über 200 Jahren. Dem heutigen Inhaber Ernst Loosen, wurde der Betrieb 1988 übergeben. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Gut weder Reputation, noch eine Inhaberfamilie, die davon leben musste. Demnach wirkte das Ganze irgendwie „uninspiriert“. 

Bis der Mann, der römische Archäologie studierte, die Bühne der Mosel betrat. Ertragsreduzierung, weg mit chemischen Düngemitteln, ausgereiftes Lesegut streng selektiert, ein Minimum an technischer „Einmischung“. Ernst „Ernie“ Loosen gab dem Weingut eine neue Richtung. Gegen sämtliche Gegenwehr und Unverständnis der anachronistischen Winzernachbarn und des eigenen Vaters. Die Revolution fraß in diesem Fall ganz bestimmt nicht ihre Kinder. 

Wer ist eigentlich dieser Mann, der seit fast 30 Jahren einen Siegeszug durch die Welt mit deutschem Riesling feiert?

Ernie Loosen macht Big Business auf der ganzen Kugel, Joint Ventures in den USA, in der Pfalz, Projekte in Asien und wahrscheinlich in unendlichen Weiten, die nie zuvor ein Moselwinzer betreten hat. Der Mann ist 250 Tage im Jahr irgendwo auf dem Globus unterwegs. Rastlos. Er ist der einzige Deutsche, der den Titel des britischen Weinmagazins Decanter „Man oft he Year“ gewinnen konnte und auch ansonsten hat er bis heute wahrscheinlich jeden Preis „abgestaubt“, den die mediale vinophile Welt so ausspuckt. Das global wohl bekannteste Zugpferd der Losen Unternehmung, ist der Riesling "Dr. L". Nicht minder bekannt das Joint Venture in der Pfalz, Villa Wolf, der Eroica Riesling, eine Zusammenarbeit mit Chateau St. Michel aus Washington (USA) und J. Christoper Wines, mit Weinmacher Jay Somers in Oregon State (USA).  Ernie Loosen dreht das globalisierte Weinrad wie fast kein anderer. 

Ich treffe hier aber nicht auf abgeklärten Kapitalismus. Ganz im Gegenteil. Ich begegne einem Menschen, bei dem man nach so vielen Jahren im Weingeschäft immer noch das Funkeln in den Augen sieht, wenn er über seine Weinprojekte und seine Weinexperimente spricht. Als wären es seine Kinder. Der mit so einer Leidenschaft und Geschwindigkeit erzählt, als gäbe es morgen keine Reben mehr, mit denen man noch etwas neues ausprobieren könnte. Ernie Loosen ist Avantgarde. Mal zu laut, zu leise, aber niemals inhaltslos. Gesunder direkter Humor, sympathische Herrlichkeit. Eine atemlose Naturerscheinung! Dabei warmherzig und empathisch.


Der Welt-Weinmacher zeigt uns an diesem Nachmittag einen schönen Vergleich seiner Lagen Grossen Gewächse bezüglich der unterschiedlichen Länge der Fasslagerung. 12 Monate versus 24 Monate. Was habe ich mich in den 2011 Ürziger Würzgarten alte Reben GG verliebt!

Diese eindringliche Kräuterwürze, dieses herrlich angereifte Steinobst. Am Gaumen mit ordentlichem Druck, straff, kraft, herb, würzig und ewig lang. Der wird die nächsten Jahre noch verdammt viel Spaß machen! Überraschend derselbe Wein, aber 24 Monate im Fass. Weich, elegant, ein wenig Williams Christbirne, dennoch zupackend, ordentlich Gripp, komplex und überraschend trinkfertig. Der 36 Monate im Fass gelegene Ürziger Würzgarten, und da teile ich Dirk Würtzs Meinung, ist in seiner Exzellenz und Komplexität wohl tatsächlich der beste trockene Riesling, den ich jemals von der Mosel verkosten durfte!

Uns so trinken wir uns von einem spannenden Projekt zum nächsten. Immer unter der Anleitung des mighty Keller Professors Ernie Loosen. Viele seiner Weine sind nicht im Verkauf, viele seiner Weine sollen auch nicht in den Verkauf. Der liebevolle Wein-Messi Loosen hat nicht wirklich einen Plan, was mit den tausenden von Flaschen passieren soll, die da noch in seinem Keller unter dem Titel Projekt lagern, er hat aber eine Vision von einem großen perfekten Wein. Das macht das Bild im Endeffekt gehaltvoll und stimmig.


Man kann über die Weine von Ernie Loosen im Prinzip denken, was man will. Man kann auch durchaus seinen Auftritt als polarisierend bewerten. Eines kann man aber nicht, seine Verdienste um den deutschen Riesling in der Welt kleinreden. Durch seine rastlosen Reisen durch die USA, Asien, Skandinavien etc., die nun schon Jahrzehnte andauern, hat er nicht nur sich als Marke etabliert, sondern überhaupt einen internationalen Markt für Riesling geschaffen. Ähnlich wie Nick Weiss, Egon Müller oder auch Wilhelm Weil.

Wer jedes Jahr in der Welt die Flagge des deutschen Rieslings mit seinem Markenwein „Dr. L“ so atemberaubend und in dieser sensationellen Auflage hochhält, der erweist bis heute dem Deutschen Premiumweinmarkt einen großen Dienst. Viele Jungwinzer, die heute auf diesen internationalen Märkten Fuß fassen, hätten dies ohne einen Ernie Loosen wahrscheinlich nie geschafft.

Aber das ist nicht der Ernie Loosen, den ich bewundere. Ich bin von dem Menschen fasziniert, der mir über seine Weinversuche so leidenschaftlich und enthusiastisch berichtet, als hätte er erst gestern damit begonnen...



Freitag, 25. Juli 2014

Weinrallye #76 – Pinotage - der Ungeliebte - Marry had a little LAM!

von Marc Dröfke
Denzel Washington ist sicherlich jedermann ein Begriff. Der U.S. Schauspieler gehört zu den bekanntesten und bestbezahltesten seiner Zunft. Außerdem hat er in seiner Karriere bis dato schon zwei Oscars und zwei Golden Globes, sowie etliche Nominierungen eingeheimst. Er zählt zu den absoluten Stars in Hollywood und ist einer meiner Lieblingsschauspieler.

Was hat Denzel Washington bitte mit Pinotage zu tun, werden sich jetzt einige berechtigter Weise fragen. Witzigerweise hatte ich meine erste Begegnung mit der Rebsorte,  um die es sich heute drehen wird, durch Washington. Es muss ungefähr März/April 2012 gewesen sein. Das „Wein-Fieber“ hatte mich gerade erst gepackt. Ich kannte Riesling, Cabernet-Sauvignon, Merlot und vielleicht noch Sangiovese als Rebsorten. Mehr nicht.

Eines Abends saß ich im Kino und schaute mir Denzel Washingtons neusten Film „Safe House“ an. In diesem Action-Thriller, der durchgängig in Kapstadt und Umgebung spielt, mimt er einen abtrünnigen CIA-Agenten, der der Agency mal so richtig eins auswischen will, in dem er geheime Daten an dubiose Leute weiterverkauft. Dabei ist die Film-Figur, die Washington spielt, neben seiner Agententätigkeit, auch ein ausgesprochener Weinliebhaber. 

Wie das bei nahezu jedem Action-Film so ist, kommt es am Ende zum Showdown zwischen Gut und Böse in einem kleinen Landhaus außerhalb von Kapstadt. Washington wird lebensgefährlich verletzt. In seinen letzten Atemzügen sagt er: „Hier riecht es ein bischen wie Pinotage. Gute Traube, guter Wein. Er reift sehr früh, der Pinotage, ist großartig.“ Ziemlich befremdliche letzte Worte für einen Mensch, der im Sterben liegt, aber eben auch das ist Hollywood.

Ob es sich hier lediglich um einen geschickten PR-Zug der Filmmacher handelt, um den Pinotage in ein entsprechendes Licht zu rücken, bleibt offen. Zumindest bei mir blieb die Message relativ gut verankert, denn nach diesem Zitat habe ich mich bis zum Aufruf zur Weinrallye Nummer 76 durch Peter Züllig, nicht mehr mit dem Thema Pinotage beschäftigt. Allerdings gleich nachdem ich das Thema sah, klickte es irgendwo im Kopf. Da war doch mal was mit einem Film....

Weg vom Glotzofon, hin zu den Fakten! Der Pinotage ist eine Kreuzung der Cinsault Traube und des allgemein bekannten Pinot-Noirs. Sie wurde Mitte der zwanziger Jahre von einem Professor an der Universität in Stellenbosch durchgeführt. Seitdem hat sich der Pinotage schwer getan aus Südafrika heraus zu kommen. Wenige Hektar werden zwar in Neuseeland, Brasilien oder auch Kanada bewirtschaftet, mehr als 90% der Produktion weltweit ist allerdings in Südafrika geblieben. Die Rebsorte bevorzugt ein heißes und trockenes Klima, wie es in den dortigen Gefilden meist anzutreffen ist. Die Traube reift früh (Denzel hatte sogar Recht) und weißt einen relativ hohen Zuckergehalt auf, was oft zu sehr fetten, fruchtbetonten und alkoholreichen Weinen führt. Allerdings hat sich die Qualität in den letzten Jahren, in der Breite wohl extrem verbessert.

Den Wein den ich heute vorstellen möchte stammt aus der Hand eines DER Supertalente vom Kap. Die Rede ist von Craig Hawkins aus dem Swartland. Hawkin ist neben seinem eigenen Projekt Testalonga, noch als Weinmacher auf dem Familienweingut Lammershoek aktiv. Dies resultiert auch aus der Gegebenheit, dass Hawkins Freundin, die Tochter der Besitzer Paul und Anna Kretzel ist. Hawkins, der trotz seines relativ jungen Alters schon einige weltweite Stationen hinter sich gebracht hat, setzt ganz auf eine natürliche Anbauweise, früher Lese und möglichst geringen Eingriffen im Weinberg. Die Weine werden nicht geschönt und möglichst gering geschwefelt,  bevor sie auf die Flasche gezogen werden.

Hier ist ein kleines Video, das die Weinberge der Winery zeigt. 

Der von mir getrunkene Pinotage stammt aus der LAM-Linie, die die Basis des Weingutes darstellt. Hier wird nicht ganz so viel experimentiert, wie bei den beiden anderen Linien, geschweige denn von Hawkins eigenem Projekt Testalonga. Es sollen einfache Weine mit Charakter und Trinkfreude sein, die einen Zugang zu den anderen Weinen des Sortiments schaffen.

Als der Wein dann ins Glas fließt frag ich mich allerdings schon, ob ich mich irgendwie verlesen habe. Grundsätzlich dunkle, dick und fett? Keine dieser Eigenschaften haften diesem Wein in irgendeiner Weise an!

Im Glas dreht ein Wein in sehr hellem, transparentem Erdbeerrot. Erinnert mich stark an einen jungen Nebbiolo oder Pinot. Der Wein ist leicht trüb, das kommt daher, dass der Wein wie oben schon erwähnt, nicht geschönt oder filtriert worden ist.

In der Nase kommt der Wein sehr über die Frucht. Zunächst sehr viel Sauerkirsche, die  dann in Richtung saftige rote Walderdbeeren, Zwetschge und etwas Himbeere dreht. Dahinter auch ein paar leichte rauchige Töne, etwas Zimt und Spekulatius sowie etwas Holz. Sehr feine, nicht zu kitschige, aufdringliche Nase. Und absolut sauber.

Am Gaumen ist der Stoff sehr schlank, wirkt Anfangs fast zu dünn und ohne Substanz. Mit etwas Zeit, wird das aber besser. Nimmt man einen ordentlichen Schluck in den Mund und saugt etwas Luft hinzu, wird der Wein breiter und bekommt, die von mir zunächst vermisste Spannung. Der Wein hat eine tolle Säure, die ihm neben dem geringen Alkohol von gerade mal 12,5% Trinkfreude verleiht.

Was ihm fehlt ist ein bisschen der letzte Nachdruck am Mittelgaumen und das Finish könnte auch länger sein, aber das darf man von diesem Wein wahrscheinlich einfach nicht verlangen. Ich empfehle dringend diesen Wein vor dem Verzehr leicht zu kühlen, die Aromatik, vor allem die Frucht, kommt so viel besser zur Geltung.

Ein außergewöhnlicher, leichter, unkomplizierter Stoff, der zeigt, dass Craig Hawkin jedes Klischee, welches den Pinotage umgibt, abgeschüttelt und seine ganz eigene Interpretation dieser Rebsorte auf die Flasche gebracht hat. Ich denke das Zitat „Off the beaten path“, was so viel heißt wie „Abseits der üblichen Wege“.  Passt hier sehr gut.  

Für ca. 11,60€ hier zu beziehen.
Der Direttore möchte darauf hinweisen, dass wir für Verlinkungen, Verkostungen, etc. keinerlei Geld erhalten. 


Dienstag, 1. Juli 2014

VinoCamp 2014 - Consigliere Dröfkes Mammut Bericht über das großartigste Wein Event des Jahres! #vcd14 #weinrallye

von Marc Dröfke
Gleich mal vorneweg: Das ist ein relativ langer Text, aber ich denke, das Vinocamp hat diese Ausführlichkeit verdient.

Ein Wochenende voller neuer Eindrücke, unterschiedlichster Inspirationsquellen, etwas wenig Schlaf, mit vielen netten, passionierter Menschen und ganz, ganz viel Wein und Essen liegt hinter mir. Zu verdanken habe ich das dem Vinocamp 2014, das als eine Art „Barcamp" von Dirk Würtz und Thomas Lippert mittlerweile schon zum fünften Mal ins Leben gerufen wurde. 

Und bereits hier müsste ich zu einer großen Dankesrede ansetzen, denn was die beiden da auf die Beine gestellt haben, ist schlicht und ergreifend ueberwaeltigend. Ich durfte eine perfekt organisierte Veranstaltung über drei Tage hinweg erleben. Was für ein Aufwand dahintersteckt, kann sich wahrscheinlich niemand vorstellen. Speziell das übergreifende Thema dieses Jahres, „Wein & Speisen“, trieb den Organisationsaufwand auf die Spitze. Die Anstrengung sah man den beiden dann auch an. Das soll nicht das gute Aussehen der beiden in Frage stellen, sondern eher ein Anstoß an alle zukünftigen Teilnehmer sein, sich mehr in der Organisation zu engagieren und den beiden auch damit Last von den Schultern zu nehmen. 

Am Samstag morgen ließ Lippert bei der Begrüßung bereits anklingen, dass ein Vinocamp in dieser Form und mit diesem Aufwand nicht mehr möglich sein wird. Ich denke hier ist jeder selbst gefragt, seinen Teil zu diesem, wie Christina Fischer so treffend sagte, „besten Format in Sachen Wein in Deutschland überhaupt“ beizutragen. Ich für meinen Teil habe mir schon Gedanken gemacht, was für eine Session ich denn das nächste Mal eventuell anbieten könnte und habe da schon die ein oder andere Idee.


Das Camp begann für die Teilnehmer, die wie ich bereits am Freitag angereist waren, mit einer Führung durch das Weingut Robert Weil in Kiedrich. Das Gut zählt zu den größten & bekanntesten Betrieben im Rheingau und kann von sich behaupten, eines der einzigen Weingüter in Deutschland mit einer Art „Chateau-Charakter“ zu sein. Kein geringerer als der Chef Wilhelm Weil persönlich führte uns durch die auch archetektonisch schön gestalteten Anlagen. 

Dabei erklärte er uns die Vorgehensweise, die das Weingut zur Bereitung ihrer Gebinde nutzt. Ganz besonders haben sich zwei Zitate bei mir eingebrannt: 1.) „Der Wein wird im Weinberg erzeugt. Im Keller kann man nur versuchen, das zu erhalten, was aus der Lage stammt.“ und 2.) „Einen großen Wein kann man nicht kopieren und er muss eine gewisse Lagerfähigkeit aufweisen.“ Ich würde beide Zitate gleich unterschreiben. 

Letztendlich landeten wir im Keller des Gutes, wo eine kleine Verkostung stattfinden sollte. Den Weinen von Weil wird oft nachgesagt, sie seien eher eine Art „Mainstream“.  Das kann ich so nicht bestätigen. Laut den Vorgaben von Dirk Würtz sollte sich Wilhelm Weil bei der Verkostung auf drei Weine reduzieren, am Ende waren es insgesamt sieben. Da war es bereits, das erste Highlight des Vinocamps. Eine genauere, lesenswerte Beschreibung der Verkostung findet ihr beim Blogger-Kollegen Felix „Schnutentunker“ Bodmann. Vielleicht noch eine kleine Anmerkung: Weil meint, dass der 2013-Jahrgang in der Spitze unbedingt zu wahrer Größe auflaufen kann. Wir dürfen gespannt sein.


Danach ging es weiter zum Weingut „Von Oetinger“, einem kleiner Erzeuger aus Eltville, den man unbedingt auf dem Schirm haben sollte. Achim Oetinger keltert in seinem kleinen Keller Weine, die sich gewaschen haben: sehr eigen, nahezu nur spontanvergoren, mit einem absoluten Qualitätsanspruch. Extrem kleine Erträge, bei denen man sich fragt, wie man damit überhaupt Geld verdienen kann. 

Aber Oetinger machte klar, dass er mit ganzem Herzblut hinter seinem Qualitätsanspruch steht. Die Weine, die ich probieren konnte, waren alle sehr geschliffen, bone-dry, hoch in der Säure mit unheimlich viel Gripp und Zug am Gaumen. Vor allem die Fassproben der Großen Gewächse „Marcobrunnen“ und „Hohenrain“ aus 2013 haben mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach spielt der 2013-Jahrgang mit der generell etwas höheren Säure Oetinger noch in die Karten, kann er noch mehr ans Limit gehen. Die Weine sind sicherlich nicht „Everybodys-Darling“. Für mich aber auf jeden Fall eine Entdeckung.  
 
Der Ausklang des Abends fand im Gutsausschank des Weingutes statt, wo ich zum ersten Mal meinen „Chef“, den Direttore, zu Gesicht bekommen habe. Mittlerweile „arbeiten“ wir nun fast schon ein Jahr zusammen, haben uns zuvor aber noch nie getroffen. Nur soviel: Die Person Phillip Erik Breitenfeld ist ein positives Erlebnis für sich -  in jeder Hinsicht. Punkt. 

Um 11 lag ich schon in den Federn, denn am nächsten Tag ging es bereits um 9 Uhr richtig los. 


 

Beginnen tut das Vinocamp am Samstag traditionell mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Was ein bisschen wie ein Sitzkreis früher in der Schule anmutet, war für mich als erstmaligem Teilnehmer interessant. Ich konnte ich mir einen Überblick verschaffen, wer alles teilnimmt und die Namen, die man in Facebook schon ab und an gelesen hat, entsprechend den Personen zuordnen. Danach ging es schon zur Session-Planung, es stand Interessantes auf dem Programm. 

Die erste Session die ich besuchte, war von dem Team der Medienagenten unter dem Motto: „Lage oder Marke? Wie vermarkten sich die Winzer der Zukunft? “ angeboten worden. Felix Eschenauer und Jochen Stange führten durch eine sehr interessante Session mit einem Thema, das ich nicht sofort mit Wein assoziiere.  Sie stellten drei ihrer Projekte vor, bei denen ein Wein nicht über seine besondere Lage oder Rebsorte vermarktet wird, sondern eher über die Arbeitsweise des Winzers, die Persönlichkeit oder den Weinstil - anschaulich gemacht über das Etikett. Als Anschauungsmaterial dienten der „Spontan“ Riesling vom Lubentiushof (für mich übrigens der Beste der drei Weine), „Blutsbruder“ vom Weingut Karl May und der mittlerweile schon etwas bekanntere „Pornfelder“ von Lukas Krauß, der schon durch seinen Namen für Furore gesorgt hat. Mehrere Teilnehmer dieser Session warfen die Frage auf , ob die versprochene Qualität auch beim Endverbraucher ankommen wird.


Die nächste Session war eine Geschichtsstunde von Dr. Daniel Deckers zum Thema „G(e)REIF(te) Weine! – Eine flüssige Zeitreise auf den Spuren des VDP Traubenadlers“ und ein absolutes Highlight dieses Vinocamps. Deckers erklärte anhand von vielen alten Abbildungen, Karten und Statistiken ein Stück deutsche Weingeschichte. Dazu gab es sechs gereifte Rieslinge von der Niersteiner Glöck Spätlese aus dem Jahr 2003, von der Staatlichen Weinbaudomäne Oppenheim/Rheinhessen bis hin zu einer 1976ger Rauenthaler Steinmächer Spätlese vom Weingut Hans Lang aus dem Rheingau. Hier gilt ein großer Dank dem VDP, der diese gereiften Schätze zur Verfügung stellte.



Weiter ging es wieder mit gereiftem Riesling in einer Session von Marc Herold. Dabei drehte es sich grundsätzlich um alte Rieslinge, worauf beim Kauf zu achten ist, auf welche Weingüter man setzen sollte und wo man diese Gewächse noch einigermaßen seriös erwerben kann. Dabei gab es drei Weine, u.a. eine feine Spätlese „Rauenthaler Baiken“ vom Kultweingut Schloss Eltz aus dem Jahre 1966. Ein für sein Alter schöner Wein, der, wie Hermann Höhle es treffend beschrieb, etwas beruhigendes hat. Ebenfalls sehr gut war eine „Bernkasteler Lay Auslese“ 1998 aus dem Hause Joh. Jos. Prüm, das für mich ohnehin ein Phänomen ist. Diese Weine kann man einfach immer trinken. Zum Frühstück, in der Mittagshitze auf der Terrasse oder als Schlummertrunk, bevor man ins Bett springt. Sie tanzen fast schwerelos über die Zunge und machen niemals satt. Die Balance zwischen Säure und Restzucker schaffen wenige so gut wie Prüm.

Danach war die Zeit der Sozialen Weinproben gekommen, für die man sich im Vorfeld des Camps bereits anmelden konnte und auch sollte. Zum Thema „Autochthone Rebsorten“ kämpfte ich mich mit den anderen 7 Teilnehmern durch fast 20 Weine, von denen mich ehrlich gestanden nur 4-5 wirklich überzeugten. Gefreut hat mich besonders, dass mein Mitbringsel, der Frappato von Arianna Occhipinti, so gut aufgenommen und bewertet wurde. Auch für mich ein Wein in der 20 Euro Gegend, der mit seinem unheimlichen Trinkfluss und einer tollen Leichtigkeit beeindruckte. Trotz der zum Teil etwas schwierigen Weine eine unterhaltsame Probe.




Nun war es Zeit für die abendliche Party und die Vergabe des Wine-Online-Award. Während Brasilien sich zum Sieg gegen Chile kämpfte, wurde das Weingut Franzen mit dem Award in der Kategorie „Fotografie“ geehrt. Die Kategorie „Bester Artikel“ gewann völlig zurecht Christoph Raffelt mit seinem Champagner-Artikel. Markus Budai merkte am Sonntag auf der Rückfahrt kurz an, dass die ganze Champagner-Serie sehr gut und nahezu druckreif ist. Sie könnte ohne weiteres in einem Magazin erscheinen. Dem kann ich nur voll zustimmen. 

Tosenden Applaus gab es auch beim letzten Gewinner des Abends, Hermann Höhle sahnte mit seinem Weinlagen-Info den Preis für das beste „Projekt & Initiative“ ab. Ich könnte mir keinen würdigeren Gewinner in dieser Kategorie vorstellen. Eine solche aufwendige und akribische Arbeit muss belohnt werden. Wunderbar war auch die emotionale Dankesrede.



Danach gab es Wein satt. Mir fällt es schwer, hier alle Höhepunkte aufzuzählen, es waren einfach zu viele. Trotzdem gibt es hier eine kleine Übersicht. Vielen Dank an Felix Eschenauer für einen sehr grazilen, eleganten „Spätburgunder „R“ 2001 von der erst vor kurzem verstorbenen, deutschen Winzerlegende Bernhard Huber.  Danke an Felix Bodmann für einen der besten trockenen Rieslinge, den ich bis dato trinken durfte - den vor Mineralität strotzenden „A. de. L.“ 2008 aus der Magnum vom Weingut Schönleber. 

Danke an Marc Herold für den fleischigen, viel zu jungen „Corton Renardes“ Grand Cru von Vincent Giradin. Ich weiss, Eigenlob stinkt, aber die Weine aus meinem Keller waren ebenfalls nicht schlecht. Toll der sehr seltene, mit einem sensationellen Trinkfluss ausgestattete Chardonnay 2011 von Houillon-Overnoy aus dem Jura. Oder der einfach unglaublich ausbalancierte, ebenfalls fast zu junge „Le Bourg“ von Clos Rougeard aus dem Jahre 2002, der beweist, dass die Weltklasse in Sachen Cab. Franc von der Loire kommt und ein Cornas aus dem Hause Thierry Allemand mit dem Namen „Reynard“  trotz seines Alters von 14 Jahren wie fast frisch abgefüllt wirkte und mit seiner Power und Saftigkeit mich nahezu sprachlos machte. Als Nightcap gab es nichts Geringeres als ein Glas einer 1976ger „Rauenthaler Rothenberg“ Auslese von Schloss Eltz. Danach ließ sich wirklich gut schlafen.


Leider war die Nacht etwas kurz und so ging es leicht angeschlagen in den Sonntag Morgen. Komischerweise ging es fast allen Teilnehmern ähnlich wie mir. Getreu des Mottos „Wer saufen kann, kann auch aufstehen“ ging es aber dennoch um 10 Uhr in die erste Session des Tages zum Oberthema „Weinhandel“. Hier wurde die Themen zum Weinfachhandel vs. Onlinehandel und einige andere Facetten des Weinhandels beleuchtet. 

Danach kam die große Lehrweinprobe, die dieses Jahr unter dem Motto „Essen & Trinken“ mit einer breiten Spanne verschiedener Gerichte und dazu passender Weine aufwartete. Es war sehr, sehr spannend zu sehen, wie die entsprechenden Speisen mit den Weinen harmonierten und der Wein das Essen bereicherte. Ein riesiges Dankeschön gilt dabei der Moderatorin Christina Fischer, die mit ihrem enormen Erfahrungsschatz diese Session leitete. Dazu muss auch dem ganzen Küchenteam um Gabi & Daniel Würtz gedankt werden, die wirklich alles menschenmoegliche getan haben, damit alle Teilnehmer entsprechend versorgt waren.


Danach hieß es für mich bereits Abschied nehmen. Leicht ist es mir nicht gefallen. So viel zum Thema Wein hab ich in zwei Tagen noch nie gelernt. Gott sei Dank geht die Geschichte des Vinocamps weiter. Wahrscheinlich anders als bisher, aber ich denke nicht schlechter. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal!
Das Vinocamp ist ebenfalls Thema der Weinrallye diesen Monats. 

Den Gastgeber Peter Züllig findet ihr hier: http://www.sammlerfreak.ch/2014/06/20/weinrallye-75-thema-vino-camp-deutschland/

Weitere Beiträge die bereits online sind:

Susanne Werth-Rosarius von 180 Grad mit einer Live-Berichterstattung: http://hundertachtziggrad.blogspot.de/2014/06/live-vom-vinocamp-vcd14.html

Schnutentunker Felix Bodmann mit seinem Bericht vom Weingut Robert Weil:



Organisator Dirk Würtz war ebenfalls schon fleißig:


Sowie ein Beitrag von Steffen Kess:


Wir werden die Liste hier aktualisieren sobald nach und nach die Blogbeiträge zusammen kommen.